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Der gute Vorsatz ist ein Gaul, der oft gesattelt,

aber selten geritten wird“

Mexikanisches Sprichwort

 

 

Ich laufe gerne, wirklich! Trotzdem steht der Schweinehund manchmal einfach im Weg. Da heißt es dann persönliche Taktiken entwickeln, die funktionieren.

 

Diese funktionieren bei mir:

  • Als ich gestartet bin habe ich mir 4 Wochen gesetzt. 4 Wochen durchhalten, dann entscheiden, ob ich dabei bleibe. In dieser Zeit fand Taktik zwei Anwendung

  • Laufen als Termin im Kalender eintragen. Und dran halten! Friseur- oder Zahnarzttermin wird ja auch nicht verschoben, weil der Tag irgendwie anstrengend war.

  • Nicht nachdenken! Nach Hause und gleich in die Laufklamotten. Nicht erst auf die Couch, die Post durchsehen, Staub wischen, Waschmaschine anstellen, Steuererklärung machen …

  • Laufsachen bereit legen. Wenn man sie nicht erst zusammen suchen muss, funktioniert die dritte Taktik viel besser.

  • Sei schneller als Pauli (oder wie auch immer dein Schweinehund heißt). Das ist eine optimierte Version aus Taktik 3 und 4

 

Unregelmäßiger Feierabend und kurzfristige Termine machen meinen Abend unkalkulierbar. Also wurde ich zum Morgenläufer. Inzwischen liebe ich es. Es gibt keinen besseren Start in den Tag.

Jedoch ist es nicht so, dass ich Hurra schreie, wenn der Wecker um 4:20 Uhr klingelt. Wenn dann noch eine knackige Tempoeinheit auf dem Plan steht, wird es nicht besser. Aber ich weiß, wie ich damit umgehe.

Ich lege meine Laufsachen bereits am Vorabend in Anziehreihenfolge zurecht. Der Wecker steht soweit weg, dass ich halb aus dem Bett raus muss um in aus zu machen. Nicht nachdenken, sofort raus und ab auf die Toilette. Auf dem Weg zum Anziehen aufs Thermometer schauen. Rein in die Sachen, während dessen am offenen Fenster die GPS-Laufuhr schon mal einloggen lassen. Und los. Wach werde ich eigentlich erst, wenn ich bereits unten vor der Tür stehe. Oder wenn ich bereits um die erste Ecke gelaufen bin.

 

Vom Wecker klingeln bis Laufstart brauche ich meistens 12 min. Und ich wohne im vierten Stock.

 

Unterwegs werde ich mit vielen kleinen Erlebnissen belohnt. Sei es ein Dachs, der mir fast über die Füße gelaufen ist, Fledermäuse, die mich umschwirren, eine Kuh beim abkalben, großartige Sonnenaufgänge und, und, und

oder einfach nur ein richtig gutes Gefühl.

 

Übrigens begrüßen es meine Schwiegereltern sehr, dass ich laufe. Könnte damit zusammen hängen, dass ich Ihnen auf dem Rückweg Brötchen und Zeitung mitbringe und an die Tür hänge.

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